Rhönklub-Zweigverein Geisa e.V.
"Die Rhön erleben"


Geplante Veranstaltungen 2026


Aktuelle Termine

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27.02.2026
Vereinsstammtisch
Für Freitag, den 27.02, lädt der RZV Geisa zu einem Stammtischabend ab 19.30 Uhr in das Vereinsheim am Schlossplatz ein. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen   mehr



Bilder und Berichte unserer aktuellen Veranstaltungen

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05.02.2026

Wanderung Hessisches Kegelspiel

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08.01.2026

Wanderjahr 2026 gestartet

Zur Auftaktwanderung des RZV Geisa zum Naturdenkmal „Dietgessteine“ wurde zunächst der Wanderparkplatz an der K 124 zwischen Setzelbach und Haselstein angefahren. Zwölf Wanderfreunde machten sich von hier...   mehr






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29.12.2025

Jahresendwanderung der Werraregion zur „Hohen Geba“

Seniorenwanderung I des RZV Geisa

Zur Jahresendwanderung des Gesamtrhönklubs am Montag, 29.12.25, zur „Hohen Geba“ hat auch die Seniorengruppe I des RZV Geisa teilgenommen. Gestartet wurde in dem Örtchen Geba, doch erst einmal eine größere Pause eingelegt und das mit gutem Recht, denn die evangelisch lutherische Dorfkirche, ein wirklich sehenswertes Kleinod mach sofort durch ihre achteckige Form auf sich aufmerksam. Der kleine spätbarocke Bau mit seinen 10 großen rechteckigen Fenstern wurde1791 als Fachwerkkirche anstelle eines 1634 abgebrannten Vorgängerbaus errichtet. Während drei Seiten verputzt sind, wurden die restlichen Wände mit Holzschindeln verkleidet. Da die Kirche tagsüber nicht verschlossen ist, konnten die Wanderfreunde auch die Innenausstattung, welche noch aus der Bauzeit der Kirche stammt, besichtigen. Diese unterscheidet sich grundsätzlich von der Ausstattungsweise anderer Kirchen, denn Kanzel und Altar stehen frei im Raum und die Bänke sind auf drei Ebenen, ähnlich eines Amphietheaters angeordnet. Die Orgel, gebaut um 1799, wurde erst rund 200 Jahre später einer Restauration unterzogen. 1977 wurde dem Gebäude die Funktion als Gotteshaus entzogen und dann mit der Restaurierung der Orgel wieder neugeweiht.
Weiter ging es jetzt zum Gipfelplateau, welches sich bis zum höchsten Punkt noch eine ganze Strecke erwandern lässt. Auf dem am Rande bewaldeten Gipfel befindet sich ein Aussichtshügel mit Rundblick auf die bayrische, hessische und thüringische Rhön, ja sogar bis zum „Hohen Meißner“. Schon 1867 macht der langgestreckte Bergrücken von sich reden, es veranlasste nämlich das Herzogtum Sachsen-Meinigen erste Vermessungsarbeiten, wobei auch das erste Blockhaus als Wetterschutz errichtet wurde. 30 Jahre später weihte man in Anwesenheit von Herzog Georg II die erste Meininger Hütte ein, die später mehrmals erweitert wurde. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Geba zu einem optimalen Wandergebiet und Wanderziel für Touristen und Wandervereine.
In der DDR-Zeit bis 1962 wurden die Gebäude von und für die FDJ als Jugendherberge genutzt.
Anschließend bezog die Sowjetarmee bis 1991 den höchsten Punkt des Gipfelplateaus mit einer Radarstation und allem Notwendigen, was für das Leben und Arbeiten von 120 Soldaten auf einer solchen Einrichtung notwendig ist, sodass das Territorium weiträumig für den Wanderverkehr gesperrt wurde. Dann hatte sich der Rhönklub Zweigverein Meiningen wieder das Plateau zur Heimstatt gemacht, die nicht mehr benutzbare Meininger Hütte am historischen Standort in verkleinerter Form neu aufgebaut und 1998 wiedereröffnet. Ein Teil der Armeebaracken wurde zum „Bergstübchen“ umgebaut und 2005 auf dem Aussichtshügel eine Metalltafel mit 40 Richtungsangaben in die Rhön, das Werratal und den Thüringer Wald eingeweiht.
Mit vielen anderen Wanderfreunden ging es auf dem Gebatreff bunt zu. Bekannte trafen sich und berichteten über ihre Arbeit in den Zweigvereinen oder auch Freunde freuten sich über ein Wiedersehen und hatten viel zu erzählen. Mit einer kräftigen Mahlzeit im Bergstübchen stärkten sich die Geisaer Wanderfreunde für den Rückmarsch zum Parkplatz.

Hubert Kritsch von Manfred Dittmar



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