Geplante Veranstaltungen 2026
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Für Donnerstag, 12. März, lädt der Rhönklub Zweigverein Geisa zu einer leichten Seniorenwanderung unter der Führung von Manfred Dittmar und Michael Hergert ein. Die Strecke von rund 5 km Länge und einem... mehr
Die Mitglieder der Rhönklub Zweivereins Geisa werden hiermit für Freitag, den 20. März 2026, zur Jahreshauptversammlung mit Rechenschaftslegung über das Geschäftsjahr 2025 eingeladen. Die Veranstaltung findet... mehr
Bilder und Berichte unserer aktuellen Veranstaltungen
05.03.2026, 13:03
Wanderung in der Bermbacher Flur
Was für ein herrlicher Tag in der Rhön! Heute ging es mit dem Rhönklub Zweigverein Geisa auf Seniorenwanderung. Unter der fachkundigen Führung von Martin Vögler haben wir die Wanderstiefel geschnürt und die... mehr
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05.02.2026
Wanderung Hessisches Kegelspiel
Für die Winterwanderung der Seniorengruppe des Rhönklub Zweigvereins Geisa im „Hessischen Kegelspiel“ hatte Wanderführer Klaus Scherzer eine geschichtlich interessante Strecke zusammengestellt. Von Rasdorf ging es zunächst in Richtung Großentaft und dann weiterführend auf dem „Däfter Wiesel“ zum Kleinberg. Am Waldrand angekommen erreichte man bald einen Aussichtspunkt, welcher einen großartigen Panoramablick nach Großentaft mit Blick auf den Soisberg bietet und zum Innehalten einlädt, zudem an dieser Stelle auch ein Bildstock auf sich aufmerksam macht, welcher seiner einfachen Steinmetzbearbeitung nach bereits um 1700 errichtet worden sein muss. Der „Heiligenstock“, wie die religiösen Kunstwerke hier auch benannt werden, ist aus einem Monolith-Sandsteinblock geschickt herausgearbeitet, das heißt, ein ganzheitlicher Körper, welcher nicht aus Einzelteilen zusammengesetzt wurde. Der eckige abgefaste Schaft endet in einem schmucklosen Giebelaufsatz mit einer Rundbogennische, in welcher ein Relief des Gekreuzigten zu sehen ist. Eine Inschrift des Stifters ist nicht ersichtlich.
Hier erfuhren die aufmerksamen Senioren auch, den meisten unbekannt, dass in Großentaft der 17 km langen Rundwanderwegs „Däfter Wiesel“ beginnt und mit einem großen Festakt 2001 eingeweiht wurde. Die Idee dazu, so die Natur- und Heimatfreunde des Ortes: „Hier, in unserem wunderschönen Wandergebiet, verläuft das größte Kegelspiel der Erde mit einem Alter von 11 bis 18 Millionen Jahren und seinen neun neben- und hintereinander angeordneten Bergkuppen rund um das Dorf. Das ist doch ein guter Grund, etwas wunderbar Wanderbares auf den Weg zu bringen“. Einzigartig ist, dass man rundum, immer die Kegel im Blick, an vielen Stellen ein- und aussteigen, somit die Gesamttour in kleinere Spazierstrecken aufteilen kann und sogar, je nach Wetterlage, Sonne und Schatten im Gepäck hat. Außerdem beeindrucken und begeistern die vielen Fernsichten, Liegebänke und vor allem die gute Beschilderung mit einem kleinen Wiesel, der einen Apfel auf dem Rücken trägt, ganz entsprechend eines Wanderweges, der durch das „Hesssische Kegelspiel“ führt“.
Damit man sich aber alle Kegelberge leichter einprägen kann, hat man schon vor langer Zeit einen sinnvollen Spruch zusammengestellt: „Siehst (Soisberg) du, wie das kleine (Kleinberg) Wiesel (Wisselsberg) auf seinem lichten (Lichtberg) Rücken ( Rückersberg) einen Apfel (Appelsberg) über Moor (Morsberg) und Hügel (Hübelsberg) in den Stall (Stallberg) trägt. Wissen sollte man aber auch, dass es einen weiteren Merksatz gibt, welcher sich nicht auf dieselbe Reihe der Berge bezieht: „Ein Wiesel trägt auf seinem Rücken einen Apfel durch ein Stoppelfeld in einen kleinen morschen Stall auf einer Lichtung, so ist es“. (Wisselsberg, Rückersberg, Appelsberg, Stoppelsberg, Kleinberg, Morsberg, Stallberg, Lichtberg, Soisberg.
Nach diesen Erläuterungen durch Wanderführer Hubert Kritsch führte die Tour weiter durch den Kleinberg Richtung Rasdorf. Dabei passierte die Gruppe auch einen Erinnerungsstein am „Emig Eck“ welcher dem ehemaligen Forstamtsleiter Egehard Emig aus Burghaun gewidmet ist. Dieser hatte sich besonders verdienstvoll für die Belange der dortigen Privaten Waldgemeinschaft eingesetzt.
Da der geschichtsträchtige Kleinberg aber noch weitaus mehr zu bieten hat, nämlich geringe Reste einer kleinen einteiligen eisenzeitlichen Ringwallanlage auf 522 Meter Höhe, hätte man für diese Erkundung noch etwas mehr Zeit einplanen müssen. So aber nutzte Kritsch die zeitlich noch gegebene Möglichkeit, einen Stopp einzulegen, um die Wanderfreunden über einige wichtige Details des archäologischen unter Schutz gestellten Denkmals zu informieren. Früher, teilte Hubert mit, gehörte dieses Gebiet zwischen Großentaft und Rasdorf zum Kerngebiet der „Buchonia“, wie die Rhön einst bezeichnet wurde. Funde in der Region zeigen, dass die Landschaft bereits 7000 vor Chr. besiedelt war. Die wenigen hier noch sichtbaren Reste der Anlage sind jedoch keltenzeitlich einzuordnen, in die so genannte vorrömische oder keltische Eisenzeit zwischen 750 – 48o vor Chr. Genauer kann man die Zeit der Erbauung nicht einordnen. Die Wälle in diesem Zeitraum waren meistens breite freistehende Mauern, sagte der Wanderführer, zwar nicht immer gleich konstruiert, in allen Fällen aber mit einer senkrechten Außenfront, meist noch durch Holzeinbauten gestützt und selten mit einem Wehrgang sowie zusätzlichen Trockengräben gesichert. Letzteres jedoch erst in der späten Eisenzeit (Latenezeit). Eine Rolle spielten sicher auch steile und weniger steile Hanglagen. Hier am Kleinberg, so Hubert, er habe sich darüber informiert, gab es nur einen einfachen Steinwall in ovaler Form mit 180 mal 80 Metern, der etwa einen Hektar Bodenfläche einschloss. Die Überbleibsel sind von Laien kaum noch zu erkennen, am deutlichsten noch, meinte er, auf der flach abfallenden Seite, die deshalb auch stärker befestigt gewesen war und wo sich die höchste Stelle des Berges befindet. So, wie am Kleinberg herausgefunden, sind viele kleinere Wallanlagen in den Rhöner Siedlungsgebieten durch die Kelten errichtet worden, auch am Schleidsberg in Geisa.
Nun war aber schleunigst an den Abstieg nach Rasdorf zu denken, denn in der Mittagsversorgung Budenz wurden die hungrigen Senioren aus Geisa bereits erwartet.
Manfred Dittmar
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08.01.2026
Wanderjahr 2026 gestartet
Zur Auftaktwanderung des RZV Geisa zum Naturdenkmal „Dietgessteine“ wurde zunächst der Wanderparkplatz an der K 124 zwischen Setzelbach und Haselstein angefahren. Zwölf Wanderfreunde machten sich von hier... mehr
29.12.2025
Jahresendwanderung der Werraregion zur „Hohen Geba“
Seniorenwanderung I des RZV Geisa Zur Jahresendwanderung des Gesamtrhönklubs am Montag, 29.12.25, zur „Hohen Geba“ hat auch die Seniorengruppe I des RZV Geisa teilgenommen. Gestartet wurde in dem Örtchen... mehr
Veranstaltungen der letzten Jahre
Hallo Hilde

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