Aktuelle Termine | ![]() |
30.03.2025, 10:00
Ein kräftiger Wind begleitete uns auf unserer 11 km langen Tour ab dem Schlossplatz Geisa. Über das Geiserämter Kreuz führte der Weg rund um den Rockenstuhl zurück zum Vereinsheim. Nach drei Stunden kamen... mehr
14.03.2025, 19:30
Im Vereinsdomizil trafen wir uns zur Jahreshauptversammlung. Der Vorstand berichtete ausführlich über das Jahr 2024 – mit tollen Wanderungen, geselligen Treffen und engagierten Projekten. Der Blick nach vorn:... mehr
13.03.2025
Ausgangspunkt der Wanderung war der Marienbrunnen am Floß in Kranlucken. Ein Blickfang für alle Vorübergehenden und natürlich auch die Kranluckener selbst. 2023 erfolgte in einer weihevollen Zeremonie mit... mehr
Für Donnerstag, den 06.03., hatte der Rhönklub Zweigverein Geisa zu einer Seniorenwanderung zum Basaltsee „Ulmenstein“ eingeladen. Wanderführer Hubert Kritsch hatte die Tour übernommen und die Streckenführung zusammengestellt, von der Hünfelder Flur her eine anspruchsvolle aber auch interessante Tour, die den Wanderfreunden nicht nur sehenswerte Panoramabilder, sondern auch historische Gegebenheiten lieferte. Ausgangspunkt der Exkursion war der Wanderparkplatz am Naturschutzgebiet „Weinberg“, angefahren über die Stadt Hünfeld. Für viele Hünfelder ist das ausgedehnte Kalkmagerrasengebiet ein naturnahes Erholungsgebiet, welches zahlreiche Spaziergänger anlockt und deshalb auch als der Hausberg Hünfelds angesehen wird. Für die Wandergruppe hieß es aber jetzt erst einmal den nahe liegenden Rößberg mit dem Aussichtsturm „Via Regia zu besteigen, denn der freistehende Turm bietet dem Besucher eine weithin rundum offene Panoramasicht, dessen umlaufende Tafeln alle Berge und Ansiedlungen erklären. Vor allem das „Hessische Kegelspiel“ ist in seiner Gesamheit gut einzuordnen. Wie meistens ist es mit einem Ratespiel verbunden, welcher Kegel wohl der Nächste sei. Hubert wusste zu berichten, unter welchen Umständen der Turm mit seinem Hügel entstanden war. Weiter ging es dann wieder zurück über den Parkplatz, dann an Molzbach vorbei in Richtung Hirzberg mit seinen 422 Höhenmetern, wo eine Rast angebracht war, damit es dann mit frischer Kraft bis zum Ziel Basaltsee weitergehen konnte. Am Ulmenstein angekommen, wird man gleich mit dem ehemaligen Basaltabbau (Basaltsee)konfrontiert, denn man stößt auf die alte Lorentrasse, die direkt zum See führt.
Am Festplatz mit Grillstand und einer Rast- bzw. Wander- und Schutzhütte wurde aber erst einmal zur verdienten Rast mit der Verpflegung aus dem Rucksack Station gemacht, ehe Wanderführer Hubert die Geschichte des Basaltsees lebendig werden ließ. Der Name „Ulmenstein“ rührt von einem 70 Meter hohen Basaltfelsstock, der zunächst wegen seiner Basaltsäulenbildung abgebaut worden war. Gerade diese Strukturen wurden gesucht und nach Holland verschickt, wo sie beim Hafenbau und als Wellenbrecher Verwendung fanden. Dann wurden die Arbeiten noch 30 Meter in die Tiefe fortgeführt, bis starke Wassereinbrüche den entstandenen Krater mit Wasser füllten und somit dem Basaltabbau, bei dem von 1908 bis 1928 teilweise 270 Arbeiter beschäftigt waren, ein Ende bereiteten. Der 15 Meter tiefe See hat einen Bootsanlegesteg für Angler und auch Ruderboote.
Zum Abschluss des Aufenthaltes auf dem Ulmenstein wurde jetzt der Rundweg um den See in Abgriff genommen. Eine riskante Tour mit vielen Schwierigkeitsgraden, die nicht für jedermann geeignet ist. Hier ist nicht nur festes Schuhwerk erforderlich, sondern sollten auch die Wanderstöcke einen sicheren Gang unterstützen. Dann machten sich die Geisaer wieder auf den Rückweg, zunächst auf gleicher Strecke durch den Buchenwald in Richtung Mackenzell, jedoch mit Verlassen des Waldes wurde rechts abgebogen und das Dorf Molzbach angesteuert. Bevor das Dorf erreicht wird, ein durchaus bekannter geschichtsträchtiger Ort, gibt es bereits am Blomberg viel Wissenswertes zu erkunden. Ein weitläufiges Gräberfeld aus der „Keltenzeit“ macht hier auf sich aufmerksam, aber insbesondere förderte die Öffnung eines fast unscheinbaren Grabhügels im Sommer 1931 eine Sensation zu Tage, nämlich das reichste Mädchengrab der Bronzezeit in Hessen. Die Bestattung wurde als „Mädchen von Molzbach“ bekannt, weil man ihr Alter zunächst auf etwa 12 bis 14 Jahre schätzte. Heute glaubt man, dass die Verstorbene um die 20 Jahre alt war. Eine Infotafel erklärt die Fundstätte. Alle Grabbeigaben in den Gräbern ringsum werden von den Beigaben des Mädchenbegräbnisstätte weit übertroffen. So trug sie um den Hals einen vierspiraligen Halsreif mit Dreieckverzierungen. An jeder Schulter trug sie eine Radnadel, die das Gewand zusammenhielten. Dünndrahtige Spiralringe bildeten einen Kopfschmuck. Die große Überraschung war ein breites Bronzegürtelblech mit getriebener Punktverzierung. Die Oberarme schmückten breitbändige Armbänder. Um die Unterarme waren Spiralen mit 17 Windungen gewunden. Zahlreiche verstreute Besatzstücke für ein reiches Obergewand zeugten ebenfalls von dem Reichtum des Mädchens. Es war am Ende der Hügelgräberbronzezeit gegen 1300 vor Chr. hier zu Hause. Alle Schmuckstücke konnten so genau zugeordnet werde, weil das gesamte Knochengerüst erhalten geblieben war, konserviert in dem muschelkalkreichen Hügelgelände. Zu weiteren Grabbeigaben gehörten noch eine kleine Klammer, ein Pferdezahn, ein Kuhzahn sowie zwei Scherben.
Der Grabhügel ist in seiner Größe, der Anzahl der Bestattungen, einem 1000jährigen Belegungszeitraum und reicher Frauenbestattung einzigartig im Umkreis der Rhön. Und somit trat der Name Molzbach in die Wissenschaft der Vorgeschichte ein. Die Nachbildung der Grabausstattung des reichen Mädchens kann man im Hünfelder Museum besichtigen.
Manfred Dittmar
21.02.2025
Ein unvergesslicher Abend voller Humor, Gesang und Frohsinn! Wir hatten die große Ehre, den Geisaer Karnevalsprinz samt Hofstaat zu begrüßen. Mit schönen Büttenreden und dem gemeinsamen Singen unserer... mehr
06.02.2025, 10:00
Am 6. Februar war der Rhönklub Zweigverein Geisa auf Tour! Bei winterlichen Wanderwetter führte Wanderwart Klaus Scherzer die Gruppe auf eine 10 km lange Rundwanderung durch das Hessische Kegelspiel. Von... mehr
28.01.2025
Großer Applaus für Manfred Manfred Dittmar! Wir freuen uns riesig, dass unser langjähriges Vereinsmitglied Manfred Dittmar den Athanasius-Kircher-Preis 2024 erhalten hat! Seine unzähligen Stunden im... mehr
18.01.2025
Der Rhönklub Geisa hat am Spielbergkreuz angepackt! Das Kreuz, 1995 von Vereinsmitgliedern errichtet, war von dichten Hecken umgeben – die Aussicht war verschwunden. 🌳✂️ 🔧 Nach dem Einsatz ist der Blick ins... mehr
17.01.2025
Heute ging es für unsere Tanzgruppe Kohlbachtal zu einem besonderen Ausflug nach Bad Salzungen – ins Kino! 🎥🍿 Gemeinsam haben wir uns den Film „Vaiana“ angeschaut und jede Menge Spaß gehabt. 🌊✨ Mit dabei... mehr
09.01.2025, 10:00
„Wir sind doch nicht aus Zucker!“ war das inoffizielle Motto der ersten Seniorenwanderung des Jahres. Das schlechte Wetter konnte unsere wetterfesten Wanderer nicht abschrecken. Hubert Kritsch und Klaus... mehr
29.12.2024, 09:00
Am 29. Dezember 2024 fand in Vacha die traditionelle Jahresendwanderung der Werraregion statt, ausgerichtet vom Rhönklub Zweigverein Vacha. Bei herrlichem Winterwetter trafen sich Wanderfreunde und Gäste im... mehr
Hallo Hilde
Die an dieser Stelle vorgesehenen Inhalte können aufgrund Ihrer aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt werden.
Diese Webseite bietet möglicherweise Inhalte oder Funktionalitäten an, die von Drittanbietern eigenverantwortlich zur Verfügung gestellt werden. Diese Drittanbieter können eigene Cookies setzen, z.B. um die Nutzeraktivität zu verfolgen oder ihre Angebote zu personalisieren und zu optimieren.
Diese Webseite verwendet Cookies, um Besuchern ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Bestimmte Inhalte von Drittanbietern werden nur angezeigt, wenn die entsprechende Option aktiviert ist. Die Datenverarbeitung kann dann auch in einem Drittland erfolgen. Weitere Informationen hierzu in der Datenschutzerklärung.