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30.03.2025, 10:00
Ein kräftiger Wind begleitete uns auf unserer 11 km langen Tour ab dem Schlossplatz Geisa. Über das Geiserämter Kreuz führte der Weg rund um den Rockenstuhl zurück zum Vereinsheim. Nach drei Stunden kamen... mehr
14.03.2025, 19:30
Im Vereinsdomizil trafen wir uns zur Jahreshauptversammlung. Der Vorstand berichtete ausführlich über das Jahr 2024 – mit tollen Wanderungen, geselligen Treffen und engagierten Projekten. Der Blick nach vorn:... mehr
Ausgangspunkt der Wanderung war der Marienbrunnen am Floß in Kranlucken. Ein Blickfang für alle Vorübergehenden und natürlich auch die Kranluckener selbst. 2023 erfolgte in einer weihevollen Zeremonie mit zahlreichen Gläubigen die Einweihung der Andachtsstätte, denn hier handelt es sich nicht nur um einen Wasserspender. Die Marienfigur wird durch ihre Gestaltung einer Herz-Marien-Statue zugeordnet. Erkennbar an dem Herz mit herauszüngelnden Flammen, welches von einem Strahlenkranz umgeben und mit beiden Händen umschossen wird. Clemens Leister, der Initiator und wusste zu berichten, dass bereits 1999 an gleicher Stelle ein hölzerner Brunnentrog von Gemeindearbeitern mit einer Quellwasserzuleitung vom Roßberg errichtet worden war. Damals diente er als Tränke für das heimkehrende Weidevieh. Er war in die Jahre gekommen und nun sollte etwas Neues her, aber etwas Besonderes, was dann auch, wie man sehen kann, durch Leisters Ideen verwirklicht wurde.
An der nächsten Weggabelung wurde jetzt links, in Richtung Oberrothof, abgebogen. Die Strecke, fast ein Panoramaweg, bietet weite Blicke über das Ulstertal hin zum Habel, dem Seeles- und Rößberg oder ins Tal abwärts zu den Unterrothöfen und dem Kirchhof. Nach kurzer Strecke war man am Oberrothof angelangt, im Hintergrund die Erhebung des Roßbergs mit seinen 693 Höhenmetern. Auch hier hat die Geschichte ihre Zeichen hinterlassen, denn immerhin geht die Ersterwähnung auf den 4.Oktober 1309 zurück. In der Feldflur neben dem nördlichen Gehöft erkennt man noch die Anlage von Feldstreifen aus der Spätmittelalterlichen Phase der Besiedlung. Der Ortsname verweist auf eine Gruppe von Gehöften, die vermutlich gleichzeitig mit der fuldischen Amtsburg Rockenstuhl entstanden sind und als Wirtschaftshöfe dienten. Der Oberrothof bestand eigentlich aus den beiden Höfen Wehner und Müller. Heute ist nur noch der Hof Müller bewohnt. Die Hofbesitzer Wehner jedoch flüchteten bereits 1952 in die nahe gelegene ehemalige BRD. Ihre Hofstelle war seinerzeit der größte Bauernhof im Geisaer Land. Weiter ging es nun auf gleicher Strecke zur Wüstung des ehemaligen Weilers Langwinden. Dabei wurde zunächst die Abbiegung nach Motzlar, das eigentlichen Endziel der Tour, vernachlässigt, denn die Wanderfreunde wollten alle erst die Örtlichkeit in Augenschein nehmen, die komplett der Grenzsicherheit zum Opfer fiel. Der Blick fällt nicht weit gen Westen, wo bereits ein Waldstreifen den Grenzverlauf zwischen Ost und West markiert, wo sich schon bald dahinter der Ort Sinswinden erahnen lässt und der von dort weiterführende Weg in Schlitzenhausen endet. Langwinden gehörte früher zur Gemeinde Motzlar, bis der Ort 1972 wegen seiner Nähe zur Landesgrenze Hessen entvölkert wurde. Die Geschichte des Weilers geht auf 1480 zurück, wo hier erstmals von einem „zu langen Wienden“ die Rede ist und die drei Höfe mit ihren drei Familien damals zum fuldischen Amt Geisa gehörten.
Am 8. August 1972 wurde der Motzlarer Ortsteil von der Polizei umstellt. Zwei Familien wurden sofort nach Motzlar umgesiedelt und ihre Häuser kurze Zeit später abgerissen. Die dritte Familie verließ im November 1972 ihren Hof, da ihnen mitgeteilt worden war, dass auch sie früher oder später „zur Gewährleistung der Sicherheit im Grenzgebiet“ umgesiedelt werden würden. Heute erinnert eine kleine Informationstafel, die vom Rhönklub errichtet worden war, an die drei Hofstellen mit ihren Bewohnern Clauß, Fuß und Hahn, ebenso eine gefasste Wasserstelle, die einst den Weiler mit Trink- und Brauchwasser versorgte.
Anschließend ging es wieder zurück zur Abbiegung Richtung Motzlar, wo nach kurzer Zeit die Bundesstraße Motzlar -Tann erreicht wurde. Zum Abschluss fuhr die Wandergruppe nach Wendershausen, wo im Kaffee des Rhönräuberparks Einkehr gehalten wurde.
Manfred Dittmar
06.03.2025
Für Donnerstag, den 06.03., hatte der Rhönklub Zweigverein Geisa zu einer Seniorenwanderung zum Basaltsee „Ulmenstein“ eingeladen. Wanderführer Hubert Kritsch hatte die Tour übernommen und die Streckenführung... mehr
21.02.2025
Ein unvergesslicher Abend voller Humor, Gesang und Frohsinn! Wir hatten die große Ehre, den Geisaer Karnevalsprinz samt Hofstaat zu begrüßen. Mit schönen Büttenreden und dem gemeinsamen Singen unserer... mehr
06.02.2025, 10:00
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28.01.2025
Großer Applaus für Manfred Manfred Dittmar! Wir freuen uns riesig, dass unser langjähriges Vereinsmitglied Manfred Dittmar den Athanasius-Kircher-Preis 2024 erhalten hat! Seine unzähligen Stunden im... mehr
18.01.2025
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17.01.2025
Heute ging es für unsere Tanzgruppe Kohlbachtal zu einem besonderen Ausflug nach Bad Salzungen – ins Kino! 🎥🍿 Gemeinsam haben wir uns den Film „Vaiana“ angeschaut und jede Menge Spaß gehabt. 🌊✨ Mit dabei... mehr
09.01.2025, 10:00
„Wir sind doch nicht aus Zucker!“ war das inoffizielle Motto der ersten Seniorenwanderung des Jahres. Das schlechte Wetter konnte unsere wetterfesten Wanderer nicht abschrecken. Hubert Kritsch und Klaus... mehr
29.12.2024, 09:00
Am 29. Dezember 2024 fand in Vacha die traditionelle Jahresendwanderung der Werraregion statt, ausgerichtet vom Rhönklub Zweigverein Vacha. Bei herrlichem Winterwetter trafen sich Wanderfreunde und Gäste im... mehr
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